In modernen Wohnungen und Büros ist die Luft meist sehr trocken. Das wirkt sich auch auf unser Hautbild aus. Viele Cremes und Lotionen versprechen Linderung bei trockener und empfindlicher Haut, jedoch meist mit mehr Chemikalien als der Normalbürger kennt.

Solche Cremes sind nicht nötig, es gibt doch Naturkosmetik. Diese lässt sich fertig kaufen, oder bequem und nach Wunsch selber anmischen. Viele pflegende Stoffe finden sich in den meisten Küchen. Honig, Olivenöl und Haferflocken zum Beispiel. Haferflocken dazu in etwas warmem Wasser quellen lassen und den entstehenden Brei mit etwas Olivenöl und einem Löffel Honig vermischen. Die Masse auf das Gesicht auftragen, dabei die Augen aussparen und fünf bis zehn Minuten einwirken lassen. Danach mit viel warmem Wasser sanft runter rubbeln. Das Öl gibt der Haut Feuchtigkeit zurück, Haferflocken und Honig beugen Rötungen vor. Allein in der Küche bieten sich unzählige Möglichkeiten.

Doch auch bei Naturkosmetik aus dem Reformhaus lässt sich die individuelle Note einbinden. So lassen sich neutrale Cremes mit gesäuberten Blütenblättern veredeln und ergeben einen wunderbaren Duft. Naturkosmetik ist heute leicht erhältlich und für Allergiker eine gesunde und schonende Alternative zu Chemieprodukten. Auf tierische Test kann dabei meist verzichtet werden und die Umwelt wird durch fehlende schadstoffreiche Abwässer ebenfalls geschont. Naturkosmetik ist also die gesündere Kosmetik.